4 wichtige Schritte für die Auswahl Ihres Förderers

Denken Sie über die Auswahl des richtigen Förderers nach? Planen Sie Produktionsprozesse in großen Unternehmen? Sind Sie an Logistikprozessen in einem Unternehmen beteiligt oder benötigen Sie einen Förderer für den Heimgebrauch? Wissen Sie, wie Sie richtig auswählen, oder benötigen Sie Beratung? Die Antwort finden wir gemeinsam. Gehen Sie mit uns die vier wichtigen Punkte bei der Auswahl eines Förderers durch.

1) Wählen Sie den passenden Typ: Bandförderer vs. Rollförderer

Zunächst müssen Sie überlegen, welchen Teil der Produktion oder Distribution unser neuer Förderer übernehmen soll. Geht es um die Förderung von Schüttgütern? Oder handelt es sich um einzelne Komponenten, die weiterverarbeitet werden müssen? In Logistiknetzwerken denken Sie vielleicht an den Transport von Paletten, kleineren Paketen oder komplexen Aufträgen. Die grundlegenden Überlegungen haben Sie bereits angestellt. Im Folgenden finden Sie die spezifischen Förderer-Typen.

Bandförderer und Rollförderer sind unverzichtbare Bestandteile von Produktions- und Logistikprozessen. Welche Eigenschaften sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden? Die gesamte Konstruktion muss aus widerstandsfähigem Material bestehen. Bevorzugen Sie einen leichten Förderer für eine einfache Handhabung. Ein Vorteil ist es, wenn die Logistiklinie speziell auf die Anforderungen der Produktion oder Distribution zugeschnitten wird. Ein leistungsstarker Motor ist selbstverständlich. Bandförderer sind mit robustem Gummi ausgestattet. Sie eignen sich gut für den Bau-, Chemie- und Lebensmittelindustrie. Rollförderer hingegen übernehmen beispielsweise Aufgaben in Verteilzentren. Eine gut gestaltete Intralogistik spart Zeit und Kosten. Im Sägewerksbereich eignet sich ein Rollförderer perfekt, um das Sägen von Rundholz und Rohholz zu erleichtern. Jetzt haben Sie einen grundlegenden Überblick.

2) Motorposition auf dem Förderer

Die drei gängigsten Varianten der Motoranordnung sind wie folgt. Bei der Zuganordnung befindet sich der Motor vorne in Fahrtrichtung des Förderbands. Dies ist eine schonende Konstruktionslösung, bei der das Förderband weniger belastet wird. Die zweite Möglichkeit ist die Platzierung des Motors in der Mitte des Förderers. Die letzte Variante ist die Schubanordnung, bei der der Motor hinten in Fahrtrichtung des Förderbands positioniert wird. Hier wird das Förderband stärker beansprucht. Die Wahl hängt vom Konstruktionsdesign und dem beabsichtigten Einsatz ab. Vorteile, Nachteile und die Auswirkungen auf die Leistung sollten im Vorfeld mit dem Hersteller besprochen werden.

3) Welcher Antrieb ist für den Förderer am besten geeignet?

Hier haben wir ein heikles Thema: der Vergleich zwischen Elektromotor und Elektrotrommel. Für einige ist die Wahl klar, andere werden zögern, und wieder andere könnten ihre Meinung vielleicht überdenken.

Der Elektromotor zeichnet sich durch ein geringeres Gewicht aus. Es handelt sich um eine konstruktionstechnisch einfachere Lösung für die Produktion, mit einer akzeptablen Preisgestaltung und schnellerer Arbeitsleistung. Ein kleiner Nachteil des Elektromotors ist die Verbindung und Platzierung in der Konstruktion. Die Elektrotrommel spart hingegen Platz rund um die gesamte Konstruktion. Zwei Oberflächen bestimmen die Reibung zwischen dem Band und dem Motor: eine geriffelte oder eine glatte Oberfläche. Bei der Verwendung kommt es zu einem geringeren Drehmoment. Einschränkungen gibt es in Bezug auf die Belastung des Bands, geringere Geschwindigkeit und schlechtere Kühlung. Es ist ratsam, die Wahl direkt mit dem Hersteller Ihres neuen Förderers zu besprechen.

4) Fokussierung auf die Parameter

Bei der Auswahl des Förderers müssen alle relevanten Details berücksichtigt werden. Konzentrieren Sie sich auf die ausgewählten Parameter. Heutzutage können die Maße direkt an die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Überlegen Sie sich die Länge und Breite des Förderers sowie den Platzbedarf für den Transport (Breite und Länge des Bandes/Rollen). Denken Sie auch an die Möglichkeit, Dreh- und Hebesysteme zu installieren oder externe Technologien anzubinden, um eine tiefere Automatisierung zu ermöglichen. Die Planung im Bereich Fördertechnik hat große Fortschritte gemacht – scheuen Sie sich nicht, die Möglichkeiten zu nutzen. Die Automatisierung der Lagerung und schnellere Arbeitsprozesse sind dadurch nicht gefährdet.